Dienstag, 6. September 2011

Grand Petit Galerie 2011.05


Feelings (Nothing More)
von ekw14,90

Vernissage: Donnerstag, 25.08.2011
ab 19:00

Eröffnungsrede: Daniela Wageneder-Stelzhammer

Musik: DJ Globoli
Feelings (nothing more)


ekw14,90 (Moke Klengel, Christoph Rath, Marlies Stöger, André Tschinder)

Multimediainstallation, 2008/20114 Fotografien á 102 x 152 mm, 4 Fotografien á 127 x 181 mm, 6 Fotografien á 203 x 305 mm auf Forexplatte | Videoloop 91 Min.

Feelings (nothing more) friert übergroße Gefühle 1:1 ein.

Als deutliche Metapher für die Wandelbarkeit von Gefühlen weidet ekw14,90 die einst geliebte Plüsch-Menagerie aus Kindertagen aus und füllt sie mit Montageschaum. Im Verlauf des Quellens wachsen die Kuscheltiere über ihre ursprüngliche Form hinaus zu außerordentlicher Größe an, um bald darauf in dieser, ihrer neuen Gestalt zu erstarren.
Eine Auswahl von Fotos der transformierten Stofftiere wird in einer Art Petersburger Hängung 3D in den Fenstern des Roten Krebs präsentiert. Ein Video zeigt den Akt der unaufhaltsamen Ausdehnung, des Überquellens in Zeitraffer.

http://ekw1490.mur.at

Fotos: André Tschinder


Grand Petit Galerie 2011.04

TRIVIALE LINZ 1.0
24.6. - 31.07.11

Triviale LINZ ist der Startschuss für ein Ausstellungsformat, das in Österreich neu etabliert wird. Gemeinsam zeigen die Nomadenetappe, IFEK - Institut für erweiterte Kunst, bb15 und qujOchÖ einen repräsentativen Zuschnitt durch die aktuelle Kunstszene und positionieren Linz als Zentrum der österreichischen Gegenwartskunst.

Hauptsache groß, Hauptsache auffällig, Hauptsache anders. Der Gentrifizierungsmotor und Tourismusfaktor Triviale versteht sich als bewusste Antipode, als direkte Konkurrenz zu Großereignissen wie die documenta und die Biennale von Venedig, welche – seien wir einmal ehrlich - zunehmend Scheinriesen gleichen. Je näher man ihnen rückt, desto mehr schrumpft ihr Anspruch. Nicht so die Triviale, die nicht auf der Höhe des Diskurses mitspielt, sondern diesen trak- und diktiert.


PROGRAMM IM IFEK - Institut für erweiterte Kunst

Grand Petit Galerie: 14 weiße Schachteln

Zur Triviale 1.0 zeigt das Institut für erweiterte Kunst eine Schau der Superlative: so viel Kunstwerke wie selten zu vor auf so effektiv genutzem Raum wie bisher nicht für möglich gehalten wurde.
Die involvierten KunstlerInnen bespielen jeweils identische weiße Schachteln mit ihren künstlerischen Arbeiten - gemeinsam in den Schaufenstern des Roten Krebs präsentiert, gelten die angrenzende Straße und das Lokal vor Ort als Bezugspunkte.
Beteiligte KünstlerInnen u.a.: Roswitha Angerer, Maria Deisl, Josseline Engeler, Elke Punkt Fleisch, Edgar René Friedl, Isa Gassner, Maren Hirt, Rebecca Paterno, Doris Prlic, Deopatria de Sousa e Silva, Sabine Stuller, Eva Teissl, Liesa Wenzl, Berthold Zettelmeier.

Eröffnungsrundgang: 24.4.2011 19.00 Uhr
bb15 | Baumbachstraße 15, 19.00 Uhr
qujOchÖ
| Untere Donaulände 12, 20.00 Uhr
nomadenetappe
| Untere Donaulände 12, 20.30 Uhr
IFEK
| Obere Donaulände 11, 21.00 Uhr

Grand Petit Galerie 2011.03


PUTZEN/ALLZWECKREINIGERINNEN

Eine Ausstellung von Patrick Borchers und Elke Punkt Fleisch, in der durch eine unterschiedliche künstlerische Herangehensweise (Skulptur und Video) das Thema Fensterputzen behandelt wird.

Patrick Borchers zeigt in seinem Video eine Hochhausfassade wo eine Frau und ein Mann die Glastüre und Fenster ihres Balkons reinigen. " Kein Schnitt bis zur Abblende, der beharrliche Blick der feststehenden Kamera offenbart ein akribisches Reinigungsritual, zeigt einen Tanz polierender Hände auf der unsichtbaren Oberfläche." (zitiert: Andreas Drewer, 2009. In: Patrick Borchers - hingeschaut und umgebaut. S. 40, Sensationsverlag, Waldhausen)

Die Keramikskulptur von Elke Punkt Fleisch weist auf die Unauffälligkeit von Reinigungspersonal hin. Diese Menschen verrichten ihre Arbeit zu einer Zeit, zu der sonst niemand anzutreffen ist. Aufgrund ihrer Unauffälligkeit werden sie auch oft "dienstbare Geister" genannt.
www.elkepunktfleisch.at




Freitag, 8. April 2011

Grand Petit Galerie 2011.02


COMANIMATION
Finissage, Dienstag 19.04.2011, 19:00

Parallel zum gleichnamigen Filmabend im Rahmen des NEXTCOMIC Festivals eröffnete in der Grand Petit Galerie die Ausstellung "COMANIMATION".
Drei Künstlerinnen zeigten Arbeiten die in direktem Zusammenhang mit der Produktion von Animationsfilmen standen.
Roswitha Angerers Trickfilm "Bewegnet" erzählt von einem Objekt, das direkt von der Produktionsstätte durch die Stadt wandert um in den Ausstellungsraum zu gelangen, am Weg löst es sich sukzessive auf.
Karo Szmit präsentiert Stills aus ihrem Film "Emoticons". Gezeichnete Bewegungsabläufe von sogenannten "Skype-Emoticons" legte sie in drei Reihen in den Schaufenstern auf.
Eva Teissl zeigt einen Plot aus ihrem gerade in Produktion befindlichen Zeichentrickfilm im Innenraum der Galerie, sowie eine Produktionsskizze im nach Außen sichtbaren Teil des Fensters. Das eigentlich als Bewegtbild produzierte Still blickt die LokalbesucherInnen eindringlich an und erfindet so eine neue Perspektive beim Blick aus dem Fenster.

Ausstellung "Comanimation" mit Arbeiten von Roswitha Angerer, Karo Szmit und Eva Teissl.

Montag, 3. Januar 2011

Grand Petit Galerie 2011.01

Wolfgang Fuchs
"Vinyl Shredder"

Eröffnung: Di 01.02.2011, 19:00
Ausstellungsdauer: 02.02. - 22.02.2011

Der Schallplattenmusiker Wolfgang Fuchs wendet sich nach der letztjährigen Veröffentlichung von inhaltlich aufgeräumten Schallplatten erneut der Physis des Trägermediums Vinyl zu.
Durch Rückübertragung von mp3 Klassifizierungsmodellen auf die anhaltend wirksame Schallplatte wird der Umgang mit digital aufbereiteten akustischen Ereignissen thematisiert. Dafür werden musikalische Konsumeinheiten als prototypische Vertreterinnen der ihnen zugeordneten Genres buchstäblich durch den Shredder gejagt.
http://turntabling.firstfloor.org

Zur Eröffnung spricht Andre Zogholy einführende Worte zur Arbeit des Künstlers.












Freitag, 29. Oktober 2010

Grand Petit Galerie 2010.05

Johannes Kubin
"Miniatures"


Eröffnung: Di, 07.12.2010, 19:00

Seit mehreren Jahren sammelt Johannes Kubin Spielzeug in Supermärkten, Kaufhäusern oder Flohmärkten und verarbeitet es zu Kunst. Das Material wird dabei in Objekte transformiert, die sich mit aktuellen, zum Teil soziologischen und ökologischen Themen auseinandersetzen. Die Figuren beinhalten stets eine humorvolle Komponente, die den Betrachter in einen Widerspruch zwischen verspieltem Chaos und komplexem Bezugssystem verwickelt. Bisher entstanden die vier Zyklen „genese“, „chimären...“, „men at arms“ und „upgrade“.
http://johanneskubin.at